SPD Brüggen informiert sich bei der Tafel

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Mitglieder vom Ortsverein der Brüggener SPD nach ihrem Informationsbesuch bei der im letzten Jahr gegründeten Brüggener Tafel. “Man muss gleichermassen aufgewühlt und begeistert sein, wenn man sieht, wieviel man in kürzester Zeit mit Engagement und Einsatz für eine gute Sache erreichen kann”, fasste Fraktionschef Gottfried Optenplatz das Treffen zusammen. Im Anschluss an einen der regelmäßigen Ausgabetage (Montag und Freitag, 16.00 – 18.00 Uhr) konnten sich die SPD-Vertreter einen Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. “Zurzeit haben wir ca. 300 Besucher pro Ausgabetag”, berichtete Arndt Mortsiefer vom Vereinsvorstand. Dabei sei festzustellen, dass die Tendenz weiterhin steige. Mortsiefer betonte, dass es dabei zunehmend auch Bevölkerungsgruppen treffe, die mit einer solchen persönlichen Notlage nie gerechnet hätten.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Mitglieder vom Ortsverein der Brüggener SPD nach ihrem Informationsbesuch bei der im letzten Jahr gegründeten Brüggener Tafel. “Man muss gleichermassen aufgewühlt und begeistert sein, wenn man sieht, wieviel man in kürzester Zeit mit Engagement und Einsatz für eine gute Sache erreichen kann”, fasste Fraktionschef Gottfried Optenplatz das Treffen zusammen. Im Anschluss an einen der regelmäßigen Ausgabetage (Montag und Freitag, 16.00 – 18.00 Uhr) konnten sich die SPD-Vertreter einen Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. “Zurzeit haben wir ca. 300 Besucher pro Ausgabetag”, berichtete Arndt Mortsiefer vom Vereinsvorstand. Dabei sei festzustellen, dass die Tendenz weiterhin steige. Mortsiefer betonte, dass es dabei zunehmend auch Bevölkerungsgruppen treffe, die mit einer solchen persönlichen Notlage nie gerechnet hätten.

SPD-Vorsitzende Monika Floeth sah hier einen wesentlichen Punkt für politische Aktivitäten: „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass die Schere in der Gesellschaft immer weiter aufgeht. Die soziale Wirklichkeit verlangt alle Anstrengungen, diese Kluft nicht größer werden zu lassen.“

Arndt Mortsiefer, der sich zusammen mit seiner Ehefrau schon lange vor der Gründung der Tafel auf privater Basis um Bedürftige kümmerte, wartete in der Gesprächsrunde mit erschreckenden Zahlen auf. So würden in der Bundesrepublik ca. 20 – 40 % aller Lebensmittel vernichtet. In Anbetracht der wachsenden Zahl von Bedürftigen, Hartz4- und Sozialhilfeempfängern könnte man eine solche Situation wohl nur als pervers bezeichnen, so der Vorsitzende. In einem selbst produzierten Film hat sich Mortsiefer mit der steigenden Armut in der BRD auseinandergesetzt und bedrückende Tatsachen zusammengestellt. „Die durchaus rauhe und brutale Wirklichkeit unserer Gesellschaft ist dabei auch längst in Brüggen angekommen“, so Mortsiefer weiter, „insbesondere die Kinder leiden unglaublich unter dem Mangel.“

Mit mittlerweile 20 Fördermitgliedern, einzelnen Spendern und dauerhaften Sponsoren sowie einer kleinen Anzahl von freiwilligen Helfern versucht die Tafel, die ärgsten Nöte zu lindern. Dank der Bereitschaft von zahlreichen Einkaufsmärkten, Bäckereien, Metzgereien und Lebensmittelhändlern könne der Verein regelmäßig ein abwechslungsreiches Angebot machen. Leider platze man am jetzigen Standort am Alster Kirchweg fast aus allen Nähten. Mortsiefer: „Unser Raumproblem wird langsam aber sicher dringlich. Wir stossen hier logistisch und organisatorisch an Grenzen.“ Zu den wichtigsten Wünschen gehöre außerdem die Anschaffung eines dringend benötigten Kühlwagens.

Die SPD-Mitglieder konnten sich davon überzeugen, dass es trotz dieser Umstände immer noch ein hohe Identifikation der Helfer mit ihrer Arbeit gebe. „Da darf man auch ganz ohne Pathos ruhig mal sagen, dass uns der Dank in den Augen unserer Kunden oder ein kleines Lächeln aus Kinderaugen fast täglich zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist“, berichtete Frau Cammann, Gründungsmitglied der Tafel.

Einen großen weiteren Schub verspricht sich der Verein natürlich von dem Benefizkonzert mit Michael Hirte am 21.01. in Bracht. Mortsiefer hat den Kontakt mit dem RTL-Supertalent hergestellt und konnte Hirte als Schirmherr des Vereins gewinnen. Von dieser in Deutschland einmaligen Konstellation und dem entsprechenden Medienecho versprechen sich die Macher der Tafel weitere Unterstützung. Auch mit dem eigens für die Tafel komponierten „Tafellied“ und der bald verfügbaren CD erhoffe man sich eine weitere Stärkung.

Die eindrucksvolle Schilderung des Vereinsvorsitzenden und die Fakten wurden von den Sozialdemokraten mit viel Aufmerksamkeit verfolgt. Ratsherr Günter Caris, Vorsitzender des Sozialausschusses der Gemeinde und ebenfalls Gründungsmitglied der Tafel, regte an, dass der Verein in einer der nächsten Sitzungen über seine Tätigkeit berichten könne. Neben der offiziellen Zusage von Partei- und Fraktionsspitze, sich weiterhin für die Unterstützung der Tafel einzusetzen, konnte auch direkt geholfen werden: neben einer Geldspende durch den SPD-Ortsverein konnte Mortsiefer auch die Beitrittserklärungen der gesamten Ratsfraktion als Fördermitglieder entgegennehmen.

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