
Mir großer Irritation nimmt die SPD Brüggen zur Kenntnis, dass die bestehende vertragliche Vereinbarung zur Herausgabe eines Gemeindemagazins („Das Stadtjournal“) durch die Verwaltung beendet worden ist.
Die Kündigung erfolgte trotz der langjährigen Zusammenarbeit nicht einmal durch den Bürgermeister selbst, sondern er ließ dies durch seine Assistenz erledigen. Abgesehen von der inhaltlichen Frage ist dies ein bedauernswerter Aspekt, der Wertschätzung und Respekt vermissen lässt. Er widerspricht auch dem Vorgehen, dass der Bürgermeister dem Rat angekündigt hatte.
Gemeinsam mit den Fraktionen der CDU Brüggen sowie der WIR hat die SPD-Fraktion im Burggemeinderat die Entwicklungen nun zum Anlass genommen, das Thema dort zu platzieren, wo es hingehört: in die zentralen politischen Gremien der Burggemeinde!
Mit Schreiben vom 08. August 2026 haben die Fraktionsvorsitzenden der genannten Fraktionen in einem gemeinsamen Schreiben den Bürgermeister unmissverständlich aufgefordert, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zu setzen.
Und damit nicht genug: Der Rat als oberstes demokratisch legitimiertes Gremium fordert alle notwendigen Unterlagen und Informationen zum bestehenden Vertrag, zur angedachten Neuausrichtung und zum Verfahrensablauf. Nur so kann eine Grundlage für eine gute Entscheidung getroffen werden.
Es geht hier nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern darum, wie unsere Burggemeinde Entscheidungen trifft.
Der Wortlaut des Schreibens an Bürgermeister Marcel Johnen:





